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Früchtebrot mit Trockenfrüchten aus Peru

Aktualisiert: 10. März

Peru ist nicht nur das Land der "Superfoods", sondern auch der "Superfruits". Ich staune immer wieder über die tolle Vielfalt der Obstsorten, mit der uns hier die Natur so reich beschenkt. In Peru fragen die Menschen oft zuerst nach den medizinischen Wirkungen einzelner Obstsorten, das Früchte neben Vitaminen und Mineralstoffen auch über gesundheitliche Wirkungen durch sekundäre Pflanzenwirkstoffe verfügen wird hier als selbstverständlich angesehen, durch Erfahrung und Überlieferung wissen insbesondere die Menschen in den ländlichen Gegenden und im Amazonas diesen Wert der Pflanzen zu schätzen.

Ein schönes Beispiel ist die meistens nur als Dekoration bekannte "Physalis peruviana", die in meinem Rezept getrocknet verwendet wird: Sie enthält viel Vitamin C und stärkt damit die Immunabwehr, die enthaltenen Antioxidantien verlangsamen den Altersprozess. Als Frischfrucht angewendet benutzt man sie sogar zur Wundbehandlung. Sie wirkt wie ein natürliches Beruhigungsmittel, man rät die Frucht unruhigen Kindern vor dem Schlafen zu geben, sie wirkt zudem ausgleichend auf Herz und Kreislauf. Sie soll auch die Sehkraft in der Dämmerung verbessern helfen, von Kleinbauern wurde mir erzählt, Physalis würde die Sicht verbessern, wenn man den Saft regelmäßig direkt in die Augen träufelt.


Viele Früchte werden auch bereits getrocknet oder als Pulver verarbeitet nach Europa exportiert. So kommt man das ganze Jahr über viel leichter in den Genuss von exotischen Früchten wie z. B. getrockneten Physalis, Mangos, Ananas, Papaya, Blaubeeren, Granatapfelkernen, Camu Camu, uvm.

Mir fiel ein Rezept in die Hand, das mir gut geeignet schien, um es in ein ganz besonderes, leckeres Früchtebrot umzuwandeln. Für meine Freunde, die in Peru leben, schreibe ich die peruanischen Zutaten, die ich hier verwende, in Klammern dazu:


Zutaten:

  • 200 g Weizenvollkornmehl (150 g Weizenmehl+50 g Weizenkleie (Harina+Salvado de Trigo)

  • 2 gestr. TL Backpulve