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  • AutorenbildAnne Amaru

Tamales

Aktualisiert: 30. Juli 2020

Azteken, Maya und Inka hatten sie im Gepäck, wenn sie auf Kriegspfaden unterwegs waren. In Peru wurde ich verschiedenen Inka- und Prä-Inka-Gräbern Überreste dieser Speise gefunden. Dieses traditionellen zentralamerikanische Gericht wird aus Maisteig hergestellt, in Peru mit Fleisch, Käse und Oliven gefüllt und in Pflanzenblätter gehüllt gedämpft. Es gibt süße oder salzige Tamales in verschiedenen Farben, daneben gibt es die Humitas, die aus Zuckermais hergestellt werden, während die Tamales aus Maismehl gemacht werden.


Zutaten (6 Portionen):

1 kg Mais, gepellt

½ Tasse Fleischbrühe

1 Tasse Schweineschmalz

1 TL Chilipulver, oder nach Geschmack

1 TL Gewürzpaste aus Orleanssamen (Achiote*)

n. B. Salz und Pfeffer

4 Bananenblätter - oder andere Blätter

 

Zubereitung

(Arbeitszeit ca. 45 Minuten)

Die frischen Maiskerne mahlen - ich mache das immer im Mixer. In einer Pfanne das Schweineschmalz erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln mit den Gewürzen (Chili und Achiote*) zugeben. Dann die Maismasse einrühren, mit Fleischbrühe aufgießen und etwas einkochen lassen, bis eine recht feste Masse entsteht. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Bananenblätter kurz in heißes Wasser legen. Dann herausnehmen und jeweils ein Viertel der Masse auf ein Blatt geben.

Wie oben bereits erwähnt kann man in die Maismasse auch verschiedene Zutaten einarbeiten, z. B. eine Olive, ein Stück gekochtes oder gebratenes Schweine- bzw. Geflügelfleisch. Ebenso möglich ist ein Stück gekochtes Ei, ein Scheibchen von einer Knoblauchzehe oder auch eine Erdnuss etc. Die Bananenblätter dann rundum gut einschlagen und alles mit einem Band verschnüren, so dass die Masse gut verpackt und vor dem Eindringen des Kochwassers geschützt ist. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und darin die Tamales gut 30 Minuten köcheln lassen. Aus den Bananenblättern nehmen und servieren. Mein Serviervorschlag:

Wie in Peru eine Mischung aus Zwiebeln, Zitronen- bzw. Limonensaft, Salz, Pfeffer und Chilischoten als Beilage auf dem Teller reichen. Bemerkung:

Achiote* (Bixa orellana oder Annatto) sind rote kleine Samen aus der Frucht des in Amerika beheimateten Strauchs und wird in der südamerikanischen Küche als Farbstoff eingesetzt. Es empfiehlt sich dieses Produkt vorher zu mahlen um es als Pulver zu verwenden.

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