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  • AutorenbildAnne Amaru

MAN SOLLTE NIEMALS AUF DEN REGENBOGEN STARREN

Aktualisiert: 30. Juli 2020


Es ist peruanischer Brauch, sich gelb zu kleiden, um das neue Jahr in Empfang zu nehmen. Viele Peruaner essen Silvester um Mitternacht 12 Weintrauben, für jeden Monat des Jahres eine. Manche packen den Koffer und laufen damit einmal um das Haus oder den Block herum, weil das Glück oder Geld bringen soll.

In Deutschland kennen wir ebenfalls solche Aberglauben, z. B. wenn eine schwarze Katze vor uns über die Straße läuft, bringt das Unglück, bei den Peruanern ist es interessanterweise eine Schlange, jedoch nur - genau wie bei uns, wenn sie von rechts nach links geht! Also, ich habe noch keine Schlange in Peru gesehen, die die Straße überquert, außer

jetzt zu "Corona-Zeiten" vor den Banken und Supermärkten.


Ein Glaube in den Anden betrachtet den Regenbogen als eine Tür, durch die schlechte Dinge wie Krankheiten in die Welt gelangen. Man sollte daher niemals auf den Regenbogen starren!


Nun, wir glauben dagegen, das unsere Tiere wenn sie sterben über den Regenbogen in eine andere Welt gehen. Dabei hat der Regenbogen gar kein Ende. Es gibt auch keinen Topf voll Gold dort. Regenbögen sind Kreise, von denen wir immer nur ein Stück sehen. Der Rest eines Regenbogens versteckt sich hinter der Erde. Wenn man Glück hat kann man von einem hohen Turm oder Berg oder gar einem Flugzeug aus sogar den ganzen Kreis sehen.


Peruanische Wellness

In der heutigen Zeit sind viele Menschen auf der Welt oft ratlos und auf der Suche nach etwas...

Wie wäre es mal mit einem Besuch in Cuzcos „Comunidad de chamanes en Perú“, der Gemeinschaft der Schamanen von Peru, wo Meisterheiler mit indigenen Vorfahren aus verschiedenen Stämmen Perus, wie z. B. Qeros, Paucartambo, Ausangate, Shipibos, Ashánincas, Machiguengas seine Fähigkeiten alter „Inka-Techniken“ anbieten? Hier gibt es Zeremonien, Fasten zur Reinigung negativer Energien, Inkablüten-Bäder in vulkanischem Medizinwasser, Massagen und Reflexzonentherapie. Man kann sich die Zukunft aus Cocablättern vorhersagen lassen, Liebesrituale lernen und mit schamanischen Hochzeitszeremonien heiraten.

Für mich klingt das nach ähnlich fantasiereichen Wellnessangeboten wie z. B. in österreichischen Hotels, wo man Bierbäder (Bad in Hopfenblättern) oder Heublumenmassagen anbietet, eben landestypische Relaxmethoden :-)

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